Viele alte Kredite sind nach heutigen Maßstäben zu teuer. In den vergangenen Jahren sind die Zinsen für Finanzierungen insgesamt und somit auch für Verbraucherkredite deutlich gesunken.

Darin liegt großes Sparpotenzial für jeden, der noch laufende Kreditverträge bedient.

Denn: Vor einigen Jahren musste man wesentlich höhere Zinsen für seinen Kredit akzeptieren als heute. Würde man heute dasselbe Darlehen noch einmal aufnehmen, bekäme man es zu spürbar besseren Konditionen.

Und genau das ist der Ansatzpunkt für eine Umschuldung.

Die Grundidee ist schnell erklärt: Sie prüfen, welche Restschuld Sie bei Ihrem alten Kredit (oder bei mehreren Krediten) noch zu begleichen haben. Sie suchen sich im zweiten Schritt bei einer anderen Bank ein neues Darlehen in entsprechender Höhe. Mit dem frischen Geld lösen Sie den alten Kredit bzw. die alten Kredite ab. So sichern Sie sich einen handfesten finanziellen Vorteil durch die niedrigen Zinsen. Denn dank der besseren Konditionen fallen Ihre monatlichen Zahlungen an die neue Bank nun wesentlich niedriger aus als zuvor.

Umschuldung plus Reserve

In vielen Fällen ist es eine gute Idee, nicht „nur“ das Geld für die Ablösung der laufenden Darlehen aufzunehmen, sondern die Kreditsumme ein wenig zu erhöhen. So bekommen Sie direkt eine Reserve aufs Konto und sind für die nächsten überraschenden Ausgaben gut gewappnet. Wenn Sie also zum Beispiel 5.500 Euro bei zwei alten Banken ablösen wollen, dann fragen Sie doch bei der neuen Bank nach 7.000 Euro – so bleiben Ihnen 1.500 Euro als Puffer auf dem Konto.