Insbesondere kleine Kredite sind bei vielen Banken recht einfach zu bekommen. Auch für Kreditkarten oder Ratenzahlungen im Handel sind die Hürden nicht allzu hoch. Was auf den ersten Blick eine sehr verbraucherfreundliche Tatsache ist, entpuppt sich bei näherem Hinsehen als Problem. So mancher Kreditnehmer wird nämlich zur Aufnahme von zu vielen verschiedenen Darlehen verleitet. Einzeln betrachtet wirken die jeweiligen Raten überschaubar. Wenn man jedoch die monatlichen Belastungen addiert, zeigt sich sich irgendwann: Man zahlt jeden Monat mehr Geld an die Bank(en) als man sich eigentlich leisten kann.

Umschuldung senkt die monatliche Belastungen

Experten empfehlen, die eigene finanzielle Situation und somit auch die laufenden Kredite regelmäßig einem Check zu unterziehen. Zumindest einmal pro Jahr sollte man genau prüfen, ob die Entwicklung noch in die richtige Richtung geht. Und wenn sich herausstellt, dass die monatliche Belastung durch Kredite, Kreditkarten und Co. zu hoch ist, dann ist aktives Gegensteuern gefragt. Konkret empfiehlt sich eine Umschuldung, also eine Zusammenfassung der bestehenden (teuren) Kredite zu einem günstigeren Darlehen.

 Aus zwei, drei oder vier mach eins

Der neue Kredit sollte mindestens so hoch sein wie die summierte Restschuld aus den noch laufenden Finanzierungen. Die Altkredite lassen sich dann auf einen Schlag ablösen, und fortan zahlt man nur noch die niedrigere Rate für einen einzigen Kredit an eine Bank. Die Ersparnis ergibt sich vor allem aus niedrigeren Zinsen und einer längeren Laufzeit. So ist es sehr oft möglich, die monatlichen Raten um mehrere hundert Euro zu senken und den finanziellen Spielraum entsprechend zu vergrößern.