Das Prinzip klingt einfach und gut: Wenn das Geld auf dem Konto nicht reicht, springt die Bank ein. Sie gibt einen Dispokredit und stopft auf diese Weise Löcher in der Haushaltskasse. Theoretisch eine schöne Sache – praktisch jedoch leider häufig eine Schuldenfalle. Denn die Banken dulden die Überziehung des Kontos natürlich nicht aus reiner Nächstenliebe, sondern sie haben ein starkes finanzielles Eigeninteresse. Sie verlangen für Dispokredite nämlich extrem hohe Zinsen.

Kunden, die mit ihrem Konto dauerhaft im Minus sind, müssen Monat für Monat die hohen Zinsen zahlen und haben irgendwann kaum noch eine Chance, ihr Konto auszugleichen. Die Bank verdient gutes Geld, doch der betroffene Verbraucher kommt auf keinen grünen Zweig mehr.

Deshalb ist der Rat von Experten absolut eindeutig: Ein Dispokredit darf niemals eine Dauerlösung sein. Er eignet sich für die kurzfristige Überbrückung bei akuten Engpässen. Länger als einige Tage oder wenige Wochen sollte das Konto aber keinesfalls im Minus sein.

Sobald klar wird, dass sie ihr Konto nicht umgehend wieder ausgleichen können, sollten sich Verbraucher auf die Suche nach einer Alternative zum teuren Dispokredit machen. Die beste Lösung ist in den meisten Fällen ein Ratenkredit von der Bank, der zu wesentlich günstigeren Konditionen zu haben ist also ein Dispokredit. Mit dem Verbraucherkredit wird dann der Dispo ganz einfach abgelöst – und schon fallen statt der hohen Dispozinsen nur noch die wesentlich niedrigeren Zinsen für den Ratenkredit an.